Kurz notiert: Facebook Monetarisierung, Social Media Nutzung und Meerkat

1
1523
Facebook Monetarisierung, Social Media Nutzung und Meerkat
Facebook Monetarisierung, Social Media Nutzung und Meerkat

Heute kurz notiert: Wie die Facebook Monetarisierung Youtube nun wirklich gefährlich werden könnte, eine weitere Studie zeigt wie und welche Social Media Plattformen Jugendliche benutzen und die Streaming-App Meerkat ist auf dem Vormarsch.

Facebook Monetarisierung

Wie die NYTimes berichtet, will Facebook künftig die Monetarisierung von Inhalten erlauben. Professionelle Publisher und Medienhäuser sollen nach den Plänen von Facebook künftig ihre Inhalte direkt auf der Plattform einstellen und auch dort monetarisieren können:

To make the proposal more appealing to publishers, Facebook has discussed ways for publishers to make money from advertising that would run alongside the content.

Ein wichtiger Teil dieser Strategie sind dabei einmal mehr die Facebook-Videos. Sollte dieses Feature in der Zukunft auch für Webvideomacher ausgerollt werden, hätte Facebook einen weiteren wichtigen Schritt gemacht um Youtube gefährlich zu werden.

 

Youtube, Instagram und Facebook sind meistgenutzte Social Networks

YIP-Studie: Youtube, Instagram und Facebook vorne
YIP-Studie: Youtube, Instagram und Facebook vorne

Studien zur Nutzung von Social Media unter Jugendlichen gibt es viele, nun ist eine neue hinzugekommen. In der aktuellen W&V findet sich ein Auszug aus den Ergebnissen der YIP (Bravo Youth Insight Panel) der Bauer Media Group. Demnach ist Youtube nach wie vor die Nummer eins unter den Social Networks. Direkt dahinter folgen Instagram und Facebook.

Interessant sind die Aussagen zu Product Placements in Youtube-Videos: immerhin 20% der Jugendlichen geben an, dass sie sich durch Product Placements in Youtube Videos gestört fühlen, 24% haben bisher keine Produktplatzierungen in Videos feststellen können.

Die Grundgesamtheit der Studie umfasst 3.500 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 19 Jahren, welche allerdings über die Print- und Digitalkanäle der Bravo, Bravo Girl und Bravo Sport rekrutiert wurden. Entsprechend dürften die Ergebnisse aufgrund der Selbstauswahl-Effekte verzerrt sein.

 

Live-Streaming-App Meerkat auf dem Vormarsch

Die Streaming-App Meerkat wird zur Zeit heiß diskutiert. Nach YouNow ist das die zweite Live-Streaming-Plattform, die innerhalb kürzester Zeit vergleichsweise große Popularität erlangte. Die Besonderheit: Meerkat erlaubt das Streaming von Videos über Twitter. Hier das Demo-Video der App:

Broadcast Live Video To Your Twitter Stream With Meerkat
Diese Seite verwendet YouTube Lyte um YouTube videos einzubinden. Dabei werden die Vorschaubilder von YouTube geladen. Dabei werden keine Cookies von Youtube gesetzt. Allerdings: sobald ein Video angeklickt wird kann YouTube Informationen über dich erhalten.

 

An sich ist die Idee, Videos live ins Netz zu streamen, nun wirklich nicht neu. Doch die Einfachheit der Bedienung ist hier wieder das schlagende Argument. Wer streamen will darf dafür maximal einen Klick benötigen, besser weniger. Das ist bislang über Hangouts für Youtube, Twitch und ähnliches noch deutlich komplizierter. Entsprechend hat der Dienst #katch gerade eine Möglichkeit vorgestellt, Meerkat-Streams als Youtube-Video zu speichern, und das nur über die Verwendung eines Hashtags.

Nun hat aber Twitter gerade einen anderen Anbieter mit ähnlicher Technik aufgekauft und auch Youtube scheint wieder an einer (besseren) Live-Streaming Plattform zu basteln, im Bereich Live-Streaming bleibt es also spannend.

Bildnachweise: Jim Wilson/The New York Times; meerkatapp.co; Bauer Media Group

1 KOMMENTAR

Comments are closed.