Kurz notiert: Product Placement fragwürdig, Drohnenvideos und Webvideopreis gestartet

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Product Placement, Drohnen und der Webvideopreis
Product Placement, Drohnen und der Webvideopreis
Product Placement, Drohnen und der Webvideopreis
Product Placement, Drohnen und der Webvideopreis

Heute kurz notiert: Warum Product Placements nur bedingt funktionieren, wie Drohnen sicher zum kreativen Filmen eingesetzt werden können und endlich ist der diesjährige Webvideopreis gestartet – Videos können ab sofort eingereicht werden!

 

Product Placements: Wirkung zweifelhaft

Wie YouGov in einer Studie herausgefunden haben will, wirken Product Placements in Youtube-Videos durchaus unterschiedlich. Vor allem Jugendliche und Personen, die Product Placements grundsätzlich befürworten, reagierten zwar tendenziell positiv auf die bezahlten Produktdarstellungen, doch die Wirkung der Marke selbst war zweigeteilt: So sank nach dem Anschauen des Videos die Beliebtheit der getesteten Marke Coca Cola von 97 auf 92 Prozent, das Image als „junge Marke“ stieg von 76 auf 84 Prozent. Negativ fiel erwartungsgemäß die Bewertung kritischer und älterer Personen (21 bis 34 Jahre) aus. YouGov dazu:

Problematisch ist dabei, dass vielen Kindern und Jugendlichen der Mechanismus des Marketinginstruments Product Placement noch gar nicht richtig bewusst sein dürfte und sie deshalb automatisch davon ausgehen, dass ihre YouTuber-Idole die Produkte aus bloßer Begeisterung in ihren Clips erwähnen.

 

Bevor Unternehmen also auf ständig auf Product Placements setzen sollten Sie es lieber mal mit Youtuber Relations versuchen. In der Studie wurden 446 zufällig ausgewählte Personen im Alter zwischen 14 und 34 online befragt. Damit ist die Studie nicht repräsentativ.

 

Filmen mit der Drohne

In der aktuellen W&V (noch nicht online verfügbar) gibt es einige Tipps für das Filmen mit der Drohne. Dazu gehört vor allem die Sicherung der Flugplatzes, die Einhaltung von Flugverbotszonen mit Einholung einer Genehmigung zum Betrieb, der Schutz der Privatsphäre (nicht in fremde Häuser filmen) und der Betrieb der Drohne in Sichtweite des Piloten. Außerdem bescheinigt der Artikel den Drohnen großes Potential beim Erstellen von Werbefilmchen. Hier mal ein Beispielvideo:

Seychelles 2014 filmed from above with a DJI Phantom 2 (Drone Reel)

 

Ferngesteuerte Flugroboter wie die DJI Phantom gibt es bereits ab einigen hundert Euro. Die Geräte tragen eingebaute oder angehängte Kameras mit sich, sodass man für wenig Geld spektakuläre Luftaufnahmen drehen kann. Ich selbst warte noch auf meine Plexidrone.

 

Webvideopreis gestartet

Seit gestern (07.04.2015) ist die Einreichungsphase für den diesjährigen Webvideopreis eröffnet. Allerdings sollte man sich beeilen, denn bereits am 11.04. ist schon wieder Schluss. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 19 Kategorien und einige weitere Änderungen: so wird zunächst die Jury die Nominierten festlegen bevor es ab dem 26.04. in die Publikumsabstimmung geht. Außerdem wird der Webvideopreis erstmalig im Fernsehen übertragen. Der Preis wird dann schon am 13. Juni verliehen und unter anderem von Christian Ulmen moderiert. Eingereicht werden können nur Videos, die im vergangenen Jahr (2014) veröffentlicht wurden und einbettbar sind.

 

Bildnachweise: YouGov.de, Webvideopreis.de