Kurz notiert: #Traudirwaszu, Livestreaming und das Ende von 301+

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Traudirwaszu, Livestreaming und das Ende von 301+
Traudirwaszu, Livestreaming und das Ende von 301+

Unter dem Motto #Traudirwaszu trafen sich am Wochenende Youtube-Neueinsteiger in Köln, Livestreaming bietet großes Potential für Marketing und PR (findet die W&V) und 301+ wird abgeschafft.

#Traudirwaszu

Am Wochenende fand das Treffen der Youtube-Neueinsteiger in Köln statt. Parallel zu Videodays, Gamescom und Weltkatzentag (!) trafen sich rund 70 Youtuber im Kölner Filmhauskino. Die Kampagne #Traudirwaszu wurde von Youtube selbst initiiert und soll mehr Menschen dazu animieren, Youtube zu machen. Neben Häppchen und umfassenden Informationen rund um die Erstellung und Pflege eines Youtube-Kanals gab es auch Tipps aus erster Hand, unter anderem von Dan von SceneTakeTV, Mary und Sophia. (Disclaimer: ich war selbst vor Ort).

 

Kein 301+ mehr

Bei Youtube stehen einige Änderungen ins Haus. Neben der Entkopplung von Youtube und Google+ (ein Schritt, den viele Fans sich sehr begrüßen) will Youtube künftig die Zugriffszahlen auf Videos in Echtzeit darstellen. Das hat Youtube über den Creators-Twitterkanal bekannt gegeben. Beide Änderungen sollen in den kommenden Wochen und Monaten ausgerollt werden. Die Infografik zeigt, wie das neue System funktioniert:

Youtube ohne 301+, Quelle: YTCreators
Youtube ohne 301+, Quelle: YTCreators

Da stellt sich die Frage, ob der Verein 301+ nun seinen Namen ändern muss 😉

 

Chancen durch Livestreaming

Die aktuelle Ausgabe der W&V beschäftigt sich mit Livestreaming-Anwendungen für Marketing und PR. Als Apps werden Periscope und Meerkat sowie das neu gestartete Beme genannt (hierzu habe ich einige sehr hilfreiche Marketing-Tipps zusammengestellt), vorrangig wegen ihrer einfachen Bedienbarkeit. Livestreaming hat ein gewaltiges Potential, erfordert jedoch auch ein radikales Umdenken bei den Machern. Wie da am Ende Kontrollverlust und “mehr Mut zur Inszenierung” (Zitat W&V) zusammenpassen sollen, erschließt sich mir jedoch nicht.

Zum Livestreaming-Boom passt auch, dass Facebook angekündigt hat, Livestreaming einzuführen. Als erstes sollen einige Prominente die Möglichkeit erhalten, live über Facebook zu streamen. Ob und inwieweit das Feature auch für Normalsterbliche ausgerollt wird, steht noch nicht fest.