Wie geht es uns auf Youtube, Herr Küppersbusch, Herr Olsson, Herr Giesler?

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Wie gehts uns auf Youtube?
Wie gehts uns auf Youtube?

Drei Tage, drei Befunde: Friedrich Küppersbusch, Spartacus Olsson und Martin Giesler haben kurz hintereinander ihre Sicht auf Youtube und Social Media erklärt – unabhängig voneinander. Allein so schon spannend genug zeigt sich in der Gegenüberstellung ein differenziertes Bild der unterschiedlichen Perspektiven und Ziele. Hier einmal kurz zusammengefasst …

Mehr Content für mehr Werbung

Den Anfang macht Spartacus Olsson, CEO beim Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft, auf Horizont am 15.02.2016. Im Videointerview erklärt er sein drängenstes Problem mit Youtube. Das ist vor allem die Frage, wie sich noch mehr Inhalte monetarisieren lassen können: “Mehr Content bekommen, besseren Content bekommen” Das Ziel: Mehr Werbung auf Youtube, mehr Marketing durch Youtuber und andere Influencer.

Interview Spartacus Olsson
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Verständigung statt Ablenkung

Friedrich Küppersbusch, Geschäftsführer bei probono TV, legt da naturgemäß einen anderen Schwerpunkt. Der langjährige Journalist sieht in der Plattform Youtube vor allem ein Forum zum Austausch. Im Interview mit dbate vom 16.02.2016 sagt er: “Unser Job als Professionelle in den Massenmedien ist dafür zu sorgen, dass sich einzelne Leute verständigen können” Das Ziel: den gesellschaftlichen Diskurs auf Youtube ermöglichen.

Friedrich Küppersbusch über YouTube, TV und seine Glatze (dbate.de-Interview)
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Social-Media Müdigkeit

Das letzte Wort hat Martin Giesler, Journalist für SpiegelOnline / Bento.de, auf seinem Blog am 17.02.2016. Er beklagt die Entwicklung der Social Media und sieht sich auf dem Rückzug in die Welt der Messenger und Privat-Chats: “Alles ist durch-professionalisiert. Mein Twitter-Account, mein Facebook-Account, mein Blog, […] Das liegt auch daran, dass keiner meiner Freunde die Social Media Plattformen wirklich noch privat nutzen würde. Die meisten tummeln sich bei Threema oder in WhatsApp-Gruppen” Für ihn behindert der Kommerz den Austausch: “Wir haben Facebook und Twitter zu komplett durch-professionalisierten Orten des Kommerz werden lassen, Freunde tummeln sich dort immer seltener

Bildquellen: martingiesler.de; horizont.de; dbate.de