Youtuber im PRmagazin, Marken-PR und Verlage setzen auf Bewegtbild

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Marken-PR Youtuber im PRmagazin und Bewegtbild-Journalismus
Marken-PR Youtuber im PRmagazin und Bewegtbild-Journalismus

Heute kurz notiert: Das PRmagazin beschäftigt sich mit Youtubern, sieben Tipps wie Marken-PR auf Youtube funktionieren kann und Verlage setzen zunehmend auf Bewegtbild.

Youtuber im PRmagazin

Auch das PRmagazin hat sich nun mit Youtubern und deren Einfluss beschäftigt. In dem Artikel (hinter Paywall) kommen Youtuber Fabian Siegismund und einige werbende Unternehmen zu Wort. Außerdem stellt der Artikel 10 Regeln bei der Zusammenarbeit mit Youtubern auf.

Eigentlich sollte wohl auch LeFloid interviewt werden, doch der hat abgesagt:

Doch aus dem Interview wird nichts. Anfragen an LeFloid über Youtube [sic!] bleiben unbeantwortet. Sein Management ist nicht erreichbar.

 

Leider fokussiert der Artikel sehr stark auf Youtube-Stars und werbliche Kommunikation wie Product Placements und Marken-PR. Da hätte ich mir von einem PR-Branchenmagazin noch einen anderen Fokus gewünscht: Nämlich Youtuber (auch kleinere!) als Meinungsführer zu betrachten und zu behandeln im Sinne einer ganzheitlichen Kommunikationsstrategie als Partner auf Augenhöhe und nicht als bloße Marketing-Schleuder.

 

Marken-PR auf Youtube

Passend dazu haben die New Media Rockstars sieben Wege vorgestellt, wie Marken in Youtube-Videos integriert werden können. Darunter findet sich neben Hauls, Product Reviews und Challenges auch die “Honesty Route”. Das ist ein Video, in dem ein Youtuber ganz offen und ehrlich erzählt, dass er von Marke X Geld dafür bekommen hat Produkt Y vorzustellen. Das sei erfrischend mutig und transparent und dieses Video sei ein gutes Beispiel dafür:

$1 Cravings Menu | 2014 Taco Bell® Haul
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Außer dem letztgenannten würde ich aber tatsächlich niemandem eines der vorgestellten Formate empfehlen. Vor allem, wenn Geld dabei fließt. Standardformate auf Youtube sind trotzdem Standardformate. Gute Marken-PR entwickelt gemeinsam mit dem werbenden Youtuber neue Ansätze. Das eben gerade die Kreativität entscheidend ist hat auch jüngst eine Studie von Eyesquare ermittelt.

 

Verlage setzen auf Bewegtbild

Letzte Woche beim FTOJ15 hatte ich es ja bereits festgestellt: Verlage und der Journalismus generell setzen immer stärker auf Bewegtbild. Dazu passt, dass der Verlag Condé Nast (u.a. GQ, Vouge, Wired) nun sein Bewegtbildangebot massiv ausbauen will:

Bewegtbild spielt eine Schlüsselrolle im emotionalen Storytelling und birgt ein großes Potential für unsere Marken

Moritz von Laffert, Herausgeber Condé Nast Deutschland

 

Fragt sich, wann die Unternehmen anfangen eigene journalistische Bewegtbildangebote aufzubauen.

 

Bildnachweise: Richard Masoner (Flickr; licensed under CC-BY-SA), Taco Bell